Internetplattform von Sabine Berninger, Mitglied des Thüringer Landtags

 Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

 

 www.sabine-berninger.de

 

 

 

newsletter  

 

 

In der aktuellen Ausgabe meines 2SEITEN Newsletters erfahren Sie Neuigkeiten u.a. aus der und über die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Zum Beispiel:

LINKE-Fraktion hinterfragt Einsatz staatlicher Spitzelsoftware in Thüringen.

Proteste der Bürgermeister sind berechtigt!

Sonderurlaub in Thüringer Behörden zum Papstbesuch hinterfragt

Der 24. 2SEITEN-Newsletter erscheint im Januar 2012.


23 Oktober 2011
22 Juni 2011
21 März 2011
20 Dezember 2010

19

September 2010

18 Juni 2010

17

März 2010

16 Januar 2010
15 Oktober 2009
14a Wahlkampfausgabe 2009
14 Juli 2009
13 April 2009
12
Januar 2009
11
November 2008
10
Wahlkreiswochen 2008
9
September 2008
8
Juni 2008
7
1. Mai 2008
6
März 2008
5
Januar 2008
4
November 2007
3
September 2007
2
Juni 2007
1
März 2007

 

Pressemitteilungen:

 

20.03.2011

DIE LINKE thematisiert im Landtag menschenunwürdige Unterbringung von Flüchtlingen

22.02.2011

Integrationspolitik darf nicht eigene ökonomische Motive zur Grundlage haben

18.02.2011

Anhörung hat Kritik an Rassehundeliste bestätigt: Für Verhalten eines Hundes ist Halter verantwortlich!

28.01.2011

Humanitäres Bleiberecht dringend notwendig

21.01.2011

Innenausschuss-Anhörung bestätigt Kritik an Polizeiorganisationsgesetz

18.01.2011

Integrationsleistung nicht schlecht reden

06.01.2011

Nicht mal mehr ein schlechter Scherz

28.12.2010

Humanitäres Bleiberecht dringend notwendig!

30.11.2010

Das Asylbewerberleistungs-gesetz ist verfassungswidrig und gehört abgeschafft.

01.10.2010

Sabine Berninger: Mit Diskriminierung macht man keinen Staat!

01.10.2010

Bodo Ramelow: Keine Einsatzkräfte aus Thüringen bei Prügelorgie in Stuttgart

01.10.2010

Generalstaatsanwaltschaft Thüringen: Logo "Good night white pride" nicht kriminell

26.09.2010

Hartz IV-Änderungen sind eine Verhöhnung der Betroffenen

17.09.2010

Weltkindertag mahnt vor allem die Politik, Kinder besser zu fördern

10.09.2010

Fortgesetzte Diskriminierung von Flüchtlingen wegen arithmetischen Koalitionskompromisses

09.09.2010

Unerträgliche schon frühere Fehltritte des Ausländerbeauftragten hätten Konsequenzen haben müssen

06.09.2010

Aufruf der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland muss Gehör finden!

29.08.2010

Köllmer Verweigerung dient der Verharmlosung rechter Gewalt

24.09.2010

Migranten und Flüchtlinge haben Besseres verdient

23.08.2010

Landesregierung argumentiert fadenscheinig. "Mehrere" kann "alle" heißen.

12.08.2010

DIE LINKE unterstützt Forderung des Flüchtlingsrates

05.08.2010

Klares Signal für ein Menschenrecht gefordert

27.07.2010

Landesregierung hätte Integrationsbeirat mit der Verordnung betrauen sollen

21.07.2010

Kritik an Verordnung zu Gemeinschaftsunterkünften

19.07.2010

SPD sollte dem Beispiel ihrer nordrhein-westfälischen GenossInnen folgen!

16.07.2010

Männliche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nicht länger wie Erwachsene behandeln!

09.07.2010

Menschen nicht länger in Leid und Armut schicken!

15.06.2010

Frank Kuschel: Inakzeptable Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche in Gemeinschaftsunterkunft Gerstungen

03.06.2010

Unsensibler und verängstigender Umgang mit Flüchtlingen aus Katzhütte

26.05.2010

DIE LINKE erwartet morgen im Landtag deutliches Signal gegen die Residenzpflicht

25.05.2010

Linksfraktion unterstützt Gesetzentwurf der Bürgerallianz gegen überhöhte Kommunalabgaben

20.05.2010

Skandalöse Abschiebung eines palästinensischen Flüchtlings

06.04.2010

Land steht bei der Integration von Flüchtlingen in der Pflicht

19.03.2010

DIE LINKE. fordert Aufhebung der Residenzpflicht

18.03.2010

Urteil Kommunalfinanzen: Kein Freibrief für Landesregierung!

16.03.2010

Gesetz soll menschenwürdiges Leben ermöglichen

13.03.2010

Das bisher Dümmste (Steffen Dittes zu Umgang der Stadtverwaltung Arnstadt mit dem Antrag auf 'Sondersitzung')

11.03.2010

Mädchen treffen Politik: Sabine Berninger lädt zum girls' day 2010 am 22. April

11.03.2010

Gedenken an Märzgefallene

02.03.2010

Information zum Volksbegehren in Arnstadt

01.03.2010

Petermann, Kuschel und Berninger schreiben an Merkel, Lieberknecht und Rüttgers

28.01.2010

DIE LINKE unterstützt antifaschistisches Bündnis in Dresden.

27.01.2010

SPD will an Straßenausbaubeiträgen festhalten!

18.01.2010

DIE LINKE. Arnstadt thematisiert Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik im Stadtrat

07.01.2010

Gedenken und Mahnung zum 91. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

10.01.2010

Mitgliederversammlung DIE LINKE. Arnstadt am 16.01.2010

18.12.2009

Stichwahlen könnten rechtzeitig vor Bürgermeisterwahlen wieder eingeführt werden

08.12.2009

Schnell Klarheit bei der Umsetzung der Altfallregelung in Thüringen schaffen

01.12.2009

Landesregierung soll sich für Verlängerung der gesetzlichen Bleiberechtsregelung einsetzen

19.11.2009

Es stimmt nicht, dass die Landesregierung das Wohl aller Menschen im Land im Blick hat

04.11.2009

Bodo Ramelow: "Für langjährig geduldete Flüchtlinge besteht jetzt unmittelbar Handlungsbedarf!"

29.10.2009

Koalitionsvertrag: Keine Fortschritte in der Flüchtlingspolitik

14.08.2009

Landtagsabgeordnete kritisiert Urteil des BGH: NS-Parole bleibt NS-Parole, gleich in welcher Sprache!

30.07.2009

Vorfall in Flüchtlingsunterkunft Katzhütte umfassend aufklären

02.07.2009

Sabine Berninger: Flüchtlingen in Hildburghausen Integration ermöglichen

 

Achtung - Terminänderung im 2SEITEN Newsletter:

Polit.Tisch "Parteitagsgeplauder" nicht am 26., sondern am Freitag, dem 28. Oktober 2011, 18 Uhr (im LinXX.Treff).

Sabine Berninger, Delegierte beim Erfurter Parteitag und Mitglied der Antragskommission des Bundesparteitages, berichtet über die Debatten zum Grundsatzprogramm der LINKEN und darüber, was ihr vom Parteitag in Erfurt außerdem berichtenswert erscheint.


DIE LINKE hinterfragt Sonderurlaub in Thüringer Behörden zum Papstbesuch

(14.10.2011) Insgesamt 50 Tarifbeschäftigte bzw. BeamtInnen aus Thüringer Ministerien erhielten anlässlich des Papstbesuches am 23. September 2011 Sonderurlaub gewährt, um an der Messe im katholischen Eichsfeld teilnehmen zu können. Dies erfuhr der Thüringer Landtag am 13.10. auf eine Mündliche Anfrage der Abgeordneten Sabine Berninger, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE.

Die Beschäftigten in den Ministerien waren sogar per Erlass des Thüringer Finanzministeriums eigens auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht worden, wie der Innenstaatssekretär mitteilte. „Nach Paragraf 18 Absatz 2 der Thüringer Urlaubsverordnung gibt es die Möglichkeit des Sonderurlaubs nicht nur für solche religiösen Ereignisse, sondern bspw. auch für besondere Veranstaltungen etwa der Gewerkschaften. Allerdings ist es nicht bekannt, dass ein Thüringer Ministerium jemals per Erlass auf einen Gewerkschaftstag aufmerksam gemacht hätte", kritisiert Berninger diese Unterstützung religiöser Glaubensausübung.

Zusätzliche Kosten seien dem Freistaat Thüringen angeblich nicht entstanden, so der Staatssekretär, der allerdings auf Nachfragen Berningers einräumen musste, dass es natürlich einen kostenrelevanten Arbeitsausfall gegeben habe.

Sabine Berninger sieht ihren Verdacht, der Erlass über den Sonderurlaub sei einzig wegen der sich abzeichnenden doch eher geringen Teilnahme an den Papstveranstaltungen herausgegeben worden und der Freistaat habe damit entgegen des säkularen Staatsmodells Religionsausübung direkt staatlich unterstützt, nicht entkräftet.


 

 

Freistoß für das Frauen- und Familienzentrum Arnstadt:
LINKE.-Abgeordnete spendeten 1 Euro pro Tor bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft

 

 

Foto: Berit Richter

(25.07.2011) „105 Tore sind (inclusive der verwandelten Elfmeter) beim FIFA Womans World Cup 2011 gefallen. Wir freuen uns, dem Frauen- und Familienzentrum Arnstadt somit 315 € - je einen €uro je Tor und Wett-Teilnehmerin – übergeben zu können.“, so Jens Petermann und Sabine Berninger. Der Bundestags- und die Landtagabgeordnete der LINKEN übergaben die Spende am 25.07.2011 im Arnstädter Frauen- und Familienzentrum und lösten damit ihre gemeinsam mit Frank Kuschel ausgerufene Fußballwette zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 ein.

Angeregt durch eine Initiative der gleichstellungspolitischen Sprecherin und des sportpolitischen Sprechers der Landtagsfraktion, Karola Stange und Knut Korschewsky, während des FIFA Womans World Cup 2011 für jedes deutsche Tor 20 Euro an Frauenprojekte und Frauenfußballvereine zu spenden, hatten auch die Arnstädter Bundestags- und Landtagsabgeordneten der LINKEN, Frank Kuschel, Jens Petermann und Sabine Berninger, eine Weltmeisterschafts-Wette ausgerufen: Für jedes beim FIFA Womans World Cup 2011 geschossene Tor spendete jedeR der drei Abgeordneten einen Euro.

„Wie wir gehofft hatten, war es eine torreiche, spannende und faire WM, die den Frauenfußball in der Bundesrepublik noch populärer gemacht hat.“, so die PolitikerInnen.

Montag, 20. Juni - Besuch des Flüchtlingslagers in Zella-Mehlis

Weltflüchtlingstag – Gebot der  Menschenwürde gilt für alle

(Pressemitteilung von Ina Leukefeld, 16.06.2011) Millionen von Menschen weltweit verlassen ihre Heimatländer, weil ihnen dort Gefahr für Leib und Leben droht. Flüchtlinge brauchen Unterstützung und Integrationsmöglichkeiten. Im Sinne der Stärkung von Solidarität und des grenzübergreifenden Austausches beschloss die UN-Generalversammlung am 4. Dezember 2000 ab dem Jahr 2001 den 20. Juni zum Welttag des Flüchtlings auszurufen.

Die wichtigsten Voraussetzungen, um Anschluss an die Gesellschaft zu finden sind neben Sprachkenntnissen, Zugang zur Arbeitswelt und die Teilnahme an gemeinschaftlichen Aktivitäten auch eine menschenwürdige Unterbringung, so Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld. Anlässlich des Welttages des Flüchtlings wird sie mit ihrer Fraktionskollegin Sabine Berninger das Asylbewerberheim in Zella-Mehlis besuchen. Dieses Heim hatte in den letzten Monaten mehrfach für negative Schlagzeilen gesorgt und es ist Bewegung in die Problematik gekommen.

"Für einige Familien wurden zwar inzwischen Wohnungen gefunden, aber der größte Teil der Flüchtlinge hofft immer noch auf eine Verbesserung ihrer Wohnsituation. Deshalb", so Leukefeld, "setzen wir nach wie vor auf dezentrale Unterbringung." Aber auch die Abschaffung der Residenzpflicht sei nach wie vor eine wesentliche Forderung, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Flächendeckende, qualifizierte und unabhängige Flüchtlingssozialarbeit ist eine weitere Forderung, die Leukefeld aufmacht, denn nur so könne in Problemlagen schnell geholfen und Integration ermöglicht werden. Dazu gehöre auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sowie passgerechte Programme zur Qualifizierung für den deutschen Arbeitsmarkt, erklärt die Politikerin abschließend.


Meine Woche: 20. bis 26. Juni 2011 - Die Woche beginnt mit Stolpersteinen

Meine Woche beginnt am Montag (10 Uhr) in Arnstadt in der Fleischgasse, dort werden weitere Stolpersteine zum gedenken an jüdische Opfer des Faschismus verlegt (die Stolpersteinaktion war bereits vor einigen Jahren auf Anregung Thomas Schneiders von der LINKEN in der damaligen AG Demokratie braucht Zivilcourage der Stadt Arnstadt begonnen worden).

Anschließend geht es nach Suhl, dort treffe ich mich mit meiner Kollegin Ina Leukefeld. Wir wollen anlässlich des Welttags des Flüchtlings gemeinsam das Flüchtlingslager in Zella-Mehlis besuchen. mehr lesen


Meine Woche: 14. bis 20. Juni 2011 - Kurz, aber anstrengend

Meine Woche beginnt am Dienstagmorgen (9 Uhr) mit der RessortleiterInnenberatung, die neben letzten Vorbereitungen des Plenums (der Thüringer Landtag versammelt sich am Mittwoch, Donnerstag und Freitag zu seiner 57., 58. und 59. Sitzung) die bevorstehende Klausur der Fraktion inhaltlich vorbereiten (und dies dann später noch mit dem Fraktionsvorstand beraten) wird.

In der anschließenden Beratung des (‚meines’) Ressorts ‚Kommunales und Inneres’ geht es ebenfalls um die Plenarsitzungen, außerdem besprechen wir ein Diskussionspapier zum Finanzvorbehalt bei Volksbegehren des Bündnis’ für mehr Demokratie Thüringen. Und nicht zuletzt treffen wir letzte Vorbereitungen für unsere nächste „auswärtige“ Ressortsitzung (die uns am 21. Juni in die Wohnungsgenossenschaft der Stadt Pößneck, in die Polizeiinspektion Schleiz und zu einer Diskussion kommunalpolitischer Themen in die Verwaltungsgemeinschaft Seenplatte führt).

Am Dienstagnachmittag bin ich dann zur Vorstandssitzung des Flüchtlingsrates Thüringen e.V. verabredet, in der es hauptsächlich um die Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 24. Juni gehen wird.

Am Mittwoch nach der um 9:30 Uhr beginnenden Fraktionssitzung – letzte Absprachen zu ‚meinen’ Tagesordnungspunkten (den TOPs, für die ich inhaltlich mit- oder hauptverantwortlich bin) des Landtagsplenums (für deren Vorbereitung – das heißt, das Sortieren meiner Notizen und des roten Fadens meiner Redemanuskripte – ich einen Teil des Pfingstwochenendes verwandt habe ;): mehr lesen


 

Berninger unzufrieden mit Antwort aus dem Landesverwaltungsamt

(19.05.2011) NachdemKreistagsmitglied Sabine Berninger (DIE LINKE.) sich im April mit einem offenen Brief an den Landrat gewandt und um Beanstandung des Beschlusses zur Schließung der Grundschule Stützerbach gebeten und diesen offenen Brief auch dem Thüringer Landesverwaltungsamt als Rechtsaufsichtsbehörde zur Kenntnis gegeben hatte, ist nun eine Antwort aus Weimar eingegangen.

Leider sieht der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Herr Stephan, bisher keine Notwendigkeit, aufsichtlich tätig zu werden. Das Informationsrecht der Kreistagsmitglieder sei nicht verletzt worden, da ja schließlich die Möglichkeit bestünde, als Kreistagsmitglied auch an den Sitzungen nichtöffentlich tagender Ausschüsse teilzunehmen. Und zu den in der Kreistagssitzung selbst vorgelegten Informationen und Fragen zu divergierenden Zahlen zwischen den vom Landrat und der Gemeinde erwarteten Sanierungskosten stünde es jedem Kreistagsmitglied frei, um weitere Informationen zu bitten und/oder eine Vertagung der Beratung zu beantragen.

In einem Erwiderungsschreiben hat nun Sabine Berninger reagiert. „Denn: eine Vertagung war ja beantragt und durch die CDU-Freie Wähler-FDP-Mehrheit abgelehnt worden. Außerdem war der Landrat um weitere Informationen gebeten und aufgefordert worden, die Differenzen zwischen den Kostenschätzungen der Gemeinde Stützerbach und des Landratsamtes bezüglich der notwendigen Sanierungsarbeiten zu klären.

Bewusst wurde durch dieses Verfahren das individuelle Informationsrecht der Kreistagsmitglieder in aus meiner Sicht unzulässiger Art und Weise beschnitten. Hieraus ergibt sich ein Beanstandungsanspruch durch die zuständige Rechtsaufsichtsbehörde, das  Landesverwaltungsamt. Anderenfalls würde das individuelle Informationsrecht  von Kreistagsmitgliedern völlig ins Leere laufen. Ein solches Individualrecht kann auch nicht durch eine Mehrheit im Kreistag beschnitten werden.

Auch die von Herrn Stephan benannte Möglichkeit der Teilnahme an den Sitzungen des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport bestand eben nicht für alle Kreistagsmitglieder, da die Einladung und Tagesordnung für diese nichtöffentlichen Sitzungen nur den Ausschussmitgliedern zugehen. Dass es um die Schulnetzplanung ging, erfuhren die Nichtausschussmitglieder jeweils nach den Sitzungen aus der Tagespresse.

Ich hoffe, dass Herr Stephan nun, mit diesen ergänzenden Hinweisen, seine Auffassung überdenkt und doch noch aufsichtlich tätig wird. Denn der Landrat hat es ja vorgezogen, meine Aufforderung zur Beanstandung zu ignorieren. Von ihm kam bisher nicht einmal ein Antwortschreiben.“


"Original Sozial!"-Wahlkreiswochen:

Gesprächstermin im Nachhaltigkeitszentrum der IG Stadtökologie

 

(28.04.2011) Thema das letzten Termins der "Original Sozial!"-Wahlkreiswochen war am Donnerstag die "Nachhaltigkeit": Sabine Berninger und Thomas Schneider informierten sich im Nachhaltigkeitszentrum Thüringen der IG Stadtökologie zum aktuellen Stand, neuen Entwicklungen und kommunalen Initiativen im Rahmen der "Lokalen Agenda 21 und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung".

Thema war auch, wie der erst kürzlich vom Arnstädter Stadtrat gefasste Beschluss "Handlungsfelder der Stadt Arnstadt zum Lokalen Agenda 21-Prozess" (die Beschlussvorlage finden Sie hier) in konkretes Handeln und tatsächliche Veränderungen im Verwaltungshandeln der Stadt umgesetzt werden könn(t)en.

 

Besuch der Arnstädter Tafel

 

Am vergangenen Dienstag (26.04.) traf sich die Abgeordnete mit Vorstandsmitgliedern der Arnstädter Tafel e.V. im neuen Domizil des Vereines in der Neuen Gasse. Neben der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten - der Verein war nach langer Suche endlich fündig geworden und hatte die neuen Räume im Januar bezogen - informierten sich Sabine Berninger und Thomas Schneider auch über aktuelle Probleme und Entwicklungen. Die neuen Räume seien von den Betroffenen sehr gut angenommen worden, etwa 130 Haushalte werden derzeit zwei mal wöchentlich von der Tafel versorgt. Aufgrund von Preissteigerungen und der finanziellen Situation war eine Erhöhung der Eigenbeteiligung für einen Korb Lebensmittel von 1,50 auf 2 € notwendig geworden.

Schwierigkeiten bereitet dem Verein eine veränderte Einkaufpolitik der Lebensmittel spendenden Unternehmen: es bleiben in den Märkten weniger Lebensmittel übrig - offenbar werde durch die Unternehmen bewußter eingekauft, so die Vermutung.

Sabine Berninger übergab eine kleine Spende in Höhe von 100 €. Auch Sie können die Arnstädter Tafel unterstützen: durch Geld- oder Lebensmittelspenden, wie etwa bei der Aktion "Nimm eins mehr!" im November 2010.

 

Weitere Informationen zur Arnstädter Tafel auch in der Ausgabe der Arnstädter Allgemeinen vom 27.04.2011 und 31.01.2011.


Tourismus ist Thema am Donnerstag

 

Am Gründonnerstag wird sich Sabine Berninger in Gehlberg mit einer Vertreterin des Fremdenverkehrsvereins Gehlberg (11 Uhr) und nachmittags (14 Uhr) mit demBürgermeister der Gemeinde treffen. Wichtigstes Thema des Wahlkreistages wird der Tourismus sein, und vor allem wird Frau Berninger mit dem Bürgermeister über die sehr umstrittene Frage des "alpinen Skigebietes Schneekopf" sprechen.

 

Bereits am Montag hatte es dazu eine, von der IG Stdtökologie Arnstadt initiierte Debatte in Arnstadt (Gasthaus Goldene Henne) gegeben.

"Ich war zwar sehr skeptisch, aber relativ unvoreingenommen in diese Veranstaltung gegangen, wollte erstmal lediglich die Argumente sowohl der KritikerInnen als auch der BefürworterInnen hören.", so Sabine Berninger. "Die Veranstaltung war sehr interessant. Und sehr viel sachlicher, als ich es befürchtet hatte."

 


Ehrenamt darf keine Frage des Geldbeutels sein

 

(Sonderinfo der AG Kommunalpolitik der Linksfraktion im Bundestag zu Hartz IV und den kommunalen Aufwandsentschädigungen vom 5. April 2011)

 

Die Abgeordneten Matthias W. Birkwald, Katja Kipping und Michael Leutert haben die Bundesregierung mit schriftlichen Fragen nach den Auswirkungen dieser Neuregelung auf ehrenamtlich tätige Hartz-IV-Leistungsberechtigte, insbesondere auch ehrenamtliche kommunale Amts- und MandatsträgerInnen befragt. Die Antworten zeigen: nur weniges ist besser, das meiste aber ist schlechter geworden.

 

Laut Auskunft der Bundesregierung werden pauschale Aufwandsentschädigungen im Grundsatz zukünftig wie Einkommen aus Erwerbstätigkeit behandelt. 

Diese Bezüge oder Einnahmen werden allerdings gegenüber Erwerbseinkommen insoweit anders behandelt als ein Freibetrag von 175 Euro monatlich eingeräumt wird (statt 100 Euro). In dem ursprünglichen Gesetzentwurf war der erhöhte Freibetrag noch nicht vorgesehen; dieser ist erst durch den Vermittlungsausschuss eingefügt worden. 

 

Bislang wurden die entsprechenden Einnahmen bis zu einer Höhe einer halben monatlichen Regelleistung anrechnungsfrei gestellt; dies entspricht in etwa dem jetzigen Freibetrag von 175 Euro. Wenn darüber hinaus ein weiterer Bedarf nachgewiesen werden konnte, beispielsweise durch die Vorlage von Quittungen für sächlichen Aufwand, dann war auch dieser Betrag anrechnungsfrei. Nie anrechnungsfrei war die Erstattung von zeitlichem Aufwand.

 

Begründet wird dieses Vorgehen mit einer Gleichstellung der Anrechnung in der Grundsicherung Hartz IV mit der Steuerfreiheit im Einkommensteuerrecht. Lediglich Entschädigungen mit einer ausdrücklichen Zweckbestimmung (nach Aussagen der Bundesregierung: z.B. Fahrtkostenentschädigung, Kleidergeld, Materialkostenpauschale;) sowie ein tatsächlich nachgewiesener Aufwand bleiben nach Ansicht der Bundesregierung anrechnungsfrei.

In dem neuen § 11a Abs. 3 SGB II heißt es dagegen, dass „Leistungen, die auf Grund öffentlich-rechtlicher Vorschriften zu einem ausdrücklich genannten Zweck erbracht werden, (…) nur soweit als Einkommen zu berücksichtigen (sind), als die Leistungen nach diesem Buch im Einzelfall demselben Zweck dienen.“ Aufwandsentschädigungen für kommunale MandatsträgerInnen, ehrenamtliche BürgermeisterInnen und sonstige öffentlich-rechtliche Funktionen zählen zu den Leistungen, die „auf Grund öffentlich-rechtlicher Vorschriften“ erbracht werden. 

 

Entgegen dem Wortlaut der Vorschrift (nur im Einzelfall als Einkommen anzurechnen) geht die Bundesregierung in den Antworten auf die schriftlichen Fragen davon aus, dass auch die pauschalen Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche BürgermeisterInnen oder kommunale MandatsträgerInnen wie Einnahmen aus Erwerbstätigkeit behandelt werden, d.h. mit einem Freibetrag in Höhe von 175 Euro und ab 100 Euro mit einem Selbstbehalt von 20 % bewertet werden. Daraus folgt, dass – wie bisher – anzuraten ist, Quittungen des tatsächlichen Bedarfs zu sammeln, um die ausdrückliche Zweckbestimmung nachweisen zu können. 

 

Im Vergleich zum bisherigen Recht ist es nicht mehr möglich, die Anrechnungsfreiheit von Bezügen aufgrund ehrenamtlicher Tätigkeiten mit den Freibetragsregelungen für Erwerbseinkommen zu kombinieren. Wer zusätzlich zu Entschädigungen eine (geringfügige) Erwerbstätigkeit ausübt, darf damit deutlich weniger Geld als Einnahme behalten. Im Gegensatz gilt nunmehr die Freibetragsregelung für Erwerbseinkommen auch für Einnahmen aus ehrenamtlichen Aktivitäten. Bei Einnahmen jenseits von 175 Euro, die bislang komplett angerechnet wurden, gilt daher: Einkünfte oberhalb von 100 Euro bis 1.000 Euro bleiben zu 20% anrechnungsfrei.

Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Abgeordneten, der auch die Antworten der Bundesregierung angehängt sind: „Ehrenamt darf keine Frage des Geldbeutels sein!“


 

 

 Infostand zum "Bildungs- und Teilhabepaket" am 19.04.2011 in der Arnstädter  Fußgängerzone. Leider zeigten sich die meisten Betroffenen eher desinteressiert, womöglich  wissen sie gar nicht, dass sie die Möglichkeit haben, eine Nachzahlung zu beantragen?

JETZT Antrag auf Nachzahlung stellen!

Leistungen aus dem Bildungspaket für Kinder und Jugendliche für Hartz-IV-BezieherInnen und einkommensschwache Familien

Sabine Berninger, MdL:  „Betroffene müssen JETZT die Leistungen für Kinder nach dem Bildungs- und Teilhabepaket beantragen und sich so die Nachzahlungen sichern!“ Ausgangspunkt für das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2010. Darin verwarfen die Richter die Berechnungen zu den Regelsätzen nach SGB II, also Hartz IV, bemängelten unter anderem die Intransparenz bei der Berechnung der Regelsätze, die fehlende Anerkennung von Sonderbedarfen und die Höhe der Regelsätze an sich. Zudem wurde deutlich, dass sich aus dem Grundgesetz ein Grundrecht auf die Teilhabe an der Gesellschaft, also ein auf ein soziokulturelles Existenzminimum, eines und einer jeden gibt. Insbesondere für Kinder muss dieses Recht gewährleistet werden, was auch in einem anderen Regelsatzmodell zum Ausdruck kommen muss.

Nun hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nach mehreren Runden im Vermittlungsausschuss leicht modifiziert von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde. Dieser sieht mit den Neuregelungen in § 28 SGB II ein sog. Bildungs- und Teilhabepaket vor, dass neben dem Regelsatz den SGB II-Empfängern bis zum 25. Lebensjahr zusteht. Dieses Bildungs- und Teilhabepaket umfasst 6 Leistungsbereiche:

1.)   Ein- und mehrtägige Klassenausflüge von Kitas und Schulen (§ 28 Abs. 2),

2.)    Schulstarterpaket im Wert von 100 € jeweils zum Halbjahresbeginn (1.2.: 30 €; 1.8.: 70 € (§ 28 Abs.3),

3.)    Schülerbeförderung (§ 28 Abs. 4),

4.)    Kurzfristige angemessene Lernförderung zur Erreichung des Klassenziels (§ 28 Abs. 5),

5.)    Gemeinsames Mittagessen in Kita und Schule (§ 28 Abs.6),

6.)    Teilhabepaket für Freizeit 10 € pro Monat für Personen, die das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet haben (§ 28 Abs.7).

Der anspruchsberechtigte Personenkreis umfasst neben LeistungsempfängerInnen nach SGB II und SGB XII auch WohngeldempfängerInnen und EmpfängerInnen des Kinderzuschlages.

Um sich die beschlossene Nachzahlung zu sichern, können Hartz-IV-BezieherInnen und andere einkommensschwache Haushalte noch bis Ende dieses Monats die neuen Leistungen aus dem Bildungspaket für Kinder und Jugendliche rückwirkend beantragen.

Die Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS) machte darauf aufmerksam, dass Leistungsberechtigte schnell handeln müssen, um kein Geld zu verschenken. Dabei geht es nach der KOS „für einkommensschwache Haushalte um richtig viel Geld.” Die Nachzahlung für den Zeitraum 1. Januar bis 31. März beträgt laut KOS mindestens 30 Euro. Wird in der Schule oder der Kita ein Mittagessen angeboten, dann sind es sogar mindestens 108 Euro pro Kind. Hinzukommen kann noch eine Erstattung der Kosten für Schülermonatsfahrkarten sowie Schul- und Kita-Ausflüge.

Das Geld erhalten die betroffenen Hartz-IV- und Sozialhilfeberechtigten aber nur, wenn sie bis spätestens 31. April einen Antrag gestellt haben. Für die ebenfalls anspruchsberechtigten BezieherInnen von Wohngeld oder dem Kinderzuschlag läuft die Antragsfrist für die Nachzahlung im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Mai noch bis zum 31. Mai.

Nach Ablauf dieser Fristen können dann nur noch Anträge für den jeweils laufenden Monat gestellt werden, dann handelt es sich nicht mehr um Geldleistungen, sondern in der Regel um Leistungen in Form von Gutscheinen.

Die Nachzahlung als Geldleistung wird notwendig, da sich das Gesetzgebungsverfahren verzögerte und nicht wie vom Bundesverfassungsgericht gefordert zum 1.1.2011 in Kraft treten konnte. Für die Nachzahlungen gelten nach der KOS auch erleichterte Bedingungen: so muss nicht nachgewiesen werden, dass ein Kind tatsächlich ein an der Schule angebotenes Mittagessen wahrgenommen hat oder tatsächlich Angebote von Vereinen genutzt hat.

Das Wahlkreisbüro in der Zimmerstraße 6 stellt für Betroffene die Antragsformulare zur Verfügung und hilft im Bedarfsfall beim Ausfüllen. Informationen und das Antragformular sind auch zu finden auf www.erwerbslos.de


„Original sozial!“-Wahlkreiswochen mit Terminen im nördlichen Ilm-Kreis

(15.04.2011) In den kommenden zwei Wahlkreiswochen wird sich Landtagsabgeordnete Sabine Berninger u.a. mit den Themen Tourismus, Nachhaltigkeit, Sozialgesetzgebung/Hartz IV beschäftigen.

Die Vor-Osterwoche beginnt am Sonntag (17.4.) mit der Teilnahme an der Gedenkveranstaltung des Internationalen Komitees Buchenwald, Dora und Kommandos (IKBD) anlässlich des 66. Jahrestages der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald (13.30 Uhr, Gedenkstätte Buchenwald). Der für Montag geplante Polit.Tisch „Landtagsgeplauder“ muss wegen der Fortsetzung der am 06.04.2011 unterbrochenen Kreistagssitzung entfallen. „Am Montagabend hoffe ich, auch noch an der Veranstaltung der IG Stadtökologie ‚Schneekopfträume - ist alles Machbare verantwortbar?’ zur Machbarkeitsstudie des geplanten alpinen Wintersportzentrums im Gebiet Schneekopf (19 Uhr, Goldene Henne) teilnehmen zu können.

Am Dienstag (19.04.) informiert die Abgeordnete mittels eines Infostandes zum so genannten „Bildungs- und Teilhabepaket“ und zu aktuellen landespolitischen Themen (10 – 12 Uhr, Arnstadt Hopfenbrunnen). Das „Bildungs- und Teilhabepaket“ ist auch am Mittwoch Thema der BürgerInnensprechstunde (10 bis 16 Uhr), hier können im Wahlkreisbüro die Antragsformulare abgeholt und auch gleich ausgefüllt werden. (Der anspruchsberechtigte Personenkreis umfasst neben LeistungsempfängerInnen nach SGB II und SGB XII auch WohngeldempfängerInnen und EmpfängerInnen des Kinderzuschlages.)

Am Donnerstag wird sich Sabine Berninger in Gehlberg mit einer Vertreterin des Fremdenverkehrsvereins Gehlberg (11 Uhr) und nachmittags (14 Uhr) mit dem Bürgermeister der Gemeinde treffen.

Am Ostersamstag (23.04.) nimmt Berninger an der Friedenskundgebung der Arnstädter LINKEN (08:30 Uhr) teil und begleitet anschließend die „FriedensfahrerInnen“ zum Ostermarsch nach Ohrdruf.

Am 26.04. trifft sich die Abgeordnete mit Vorstandsmitgliedern der Arnstädter Tafel e.V. im neuen Domizil des Vereines (11 Uhr).

Der letzte Termin der Wahlkreiswochen führt die Politikerin, die auch Stadträtin in Arnstadt ist, dann am Donnerstag (28.04.) in das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen, wo sie sich aus landes- und auch kommunalpolitischer Sicht über die Handlungsfelder und Entwicklungen in Bezug auf die Lokale Agenda 21 informieren möchte.


 

Informationen zum Zensus 2011

Im Mai 2011 findet nach fast 25 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland eine neue Volkszählung, der Zensus 2011, statt. Mit dem Zensus werden für fremde Zwecke und ohne Zustimmung der Befragten persönliche Daten bei den Meldebehörden und der Agentur für Arbeit zu einer riesigen Datei aller in der Bundesrepublik lebenden Menschen zusammengefasst.

 

Aufkleber auf http://zensus11.de/material/

Im Rahmen der Vorbefragung für die in diesem Jahr stattfindende Volks- und Gebäudezählung haben bereits hunderttausende Haus- und WohnungseigentümerInnen einen Fragebogen vom Thüringer Landesamt für Statistik erhalten. Im Anschreiben wurde versichert, dass die erhobenen Daten ausschließlich für statistische Zwecke genutzt, geheim gehalten und zum frühest möglichen Zeitpunkt gelöscht würden.

Tatsächlich aber können die Daten bis zu vier Jahre nach Übermittlung der Erhebungsergebnisse an die Europäische Union gespeichert werden. Dies ist möglicherweise einer der gründe, warum (bundesweit) nur etwa 50% der befragten HauseigentümerInnen den Fragebogen ausgefüllt zurücksandten.

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird mit dieser Datenerhebung ein weiteres Mal ausgehöhlt: der Zensus 2011 ist eine riesige Datenkrake, die persönliche Daten aus verschiedensten Verwaltungsbereichen ohne Zustimmung der Betroffenen zusammenfasst, eine Repersonalisierbarkeit erlaubt, Weiterverwendung der Daten nicht vollkommen ausschließt, in den privatesten Bereich hinein persönliche Einstellungen erforscht. Und deren Nutzen in keinerlei Verhältnis zu dem Grundrechtseingriff sowie den Kosten steht. Auf Bundesebene sind die prognostizierten Kosten bereits auf über 750 Millionen Euro gestiegen.

10 Prozent der Bevölkerung sollen beim Zensus im Mai – zusätzlich zu den Haus- und WohnungseigentümerInnen – befragt werden. Der öffentliche Protest gegen den Zensus 2011 hält sich leider momentan sehr in Grenzen, anders als noch in der BRD in den 80er Jahren.

Bei der Haushaltsbefragung werden von den Befragten die Offenlegung auch ihrer Religion und ihrer Weltanschauung verlangt.

Die Kritik der LINKEN: die Daten werden nicht ausreichend anonymisiert und sind den Befragten bis zu vier Jahre lang durch eine Ordnungsnummer zuzuordnen. Außerdem wecken Dateien dieses Ausmaßes Begehrlichkeiten, sie zukünftig auch für andere Zwecke zu „gebrauchen“. Der Zensus 2011 verstößt gegen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung!

DIE LINKE. ist mit ihrer Kritik nicht allein: bereits im Juli 2010 hatte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (www.vorratsdatenspeicherung.de) mit einer von mehr als 13.000 Menschen unterstützten Verfassungsbeschwerde das Bundesverfassungsgericht angerufen (die wegen „nicht vorliegenden Annahmevoraussetzungen“ abgelehnt wurde, ohne dass die Kritikpunkte inhaltlich bewertet wurden).

„Bei den im Arbeitskreis Zensus zusammengeschlossenen Volkszählungskritikern wachsen die Bedenken an der vertrauenswürdigen Umsetzung der Volkszählung 2011. Im Rahmen der Aktion “Frag die Befrager!” haken Bürger seit einiger Zeit bei den für die Abwicklung der Volkszählung vor Ort zuständigen Erhebungsstellen nach, wie die Umsetzung der Vorgaben des Volkszählungsurteils des Bundesverfassungsgerichts praktisch sichergestellt werden soll. Die bis jetzt vorliegenden Ergebnisse und Antworten zu den bis zu 38 Fragen liegen nun öffentlich vor und belegen eklatante Missstände in der Praxis der Behörden.

So wird deutlich, dass viele Erhebungsstellen die an sie gerichteten Fragen gar nicht beantworten können oder wollen: Anstelle ernsthaft auf die Fragen einzugehen wurden von den Landessstatistikämtern verfasste Musterantworten (besonders freche Beispiele: Landesstatistikämter Berlin-Brandenburg und Niedersachsen) versandt. In anderen Fällen wurden die Fragenden pauschal auf die amtlichen Informationsseiten des Statistischen Bundesamtes verwiesen, wo sich jedoch keine Antworten auf die Fragen finden lassen. Aus Jena wurde zurückgemeldet, dass man ‚aufgrund der Vielzahl der Fragen’ nicht antworten könne. Man solle aber ‚versichert sein, dass die Regeln des Zensusgesetzes eingehalten würden.’ Und schließlich haben zahlreiche andere Erhebungsstellen, wie z.B. in Hannover, auch nach zwei Monaten noch gar nicht geantwortet.“ (Quelle: http://zensus11.de/2011/04/zweifel-an-vertrauenswurdigkeit-der-volkszahlung/).

Menschen, die zur Datenabgabe aufgefordert werden, haben nur wenige Möglichkeiten, sich diesem zu entziehen. Aber ES GIBT Möglichkeiten, wie man reagieren kann, wenn die BefragerInnen plötzlich an der Wohnungstür klingeln. Über diese Möglichkeiten  informiert die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag mittels eines Flyers (http://www.die-linke-thl.de/politik/publikationen/) und in BürgerInnensprechstunden in den Wahlkreisbüros der Landtagsabgeordneten.

Eine der Möglichkeiten ist der vom AK Zensus des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung veröffentlichte „Zensus-Antwort-Aufsatz-Generator“: „Dieser vom Generator entworfene Aufsatztext enthält alle im Fragebogen verlangten Angaben. Allerdings in einer mehr oder weniger belletristischen Form, zum Teil verklausuliert und in einer völlig anderen Reihenfolge als im Fragebogen vorgegeben. Aber nochmals: Alle Auskünfte, die uns abverlangt werden, sind darin enthalten. Die Idee dieses Projekts, das freundlicherweise durch einen programmierenden Menschen aus den Reihen des Chaos Computer Clubs verwirklicht worden ist, stammt aus der Volkszählungs-Boykott-Bewegung der 80er Jahre. Damals waren die Volkszähler dann im Falle einer derartigen Beantwortung dazu gezwungen, den vollständigen Aufsatz aufmerksam durchzulesen und die von ihnen gewünschten Informationen herauszulesen und in ein maschinenlesbares Formular zu übertragen.“ (Quelle und weitere Informationen und rechtliche Hinweise: http://zensus11.de).

 


Viel zu tun für Landtagsabgeordnete Sabine Berninger

(22.03.2011) Die bevorstehende Landtagssitzung bringt für Sabine Berninger, Landtagabgeordnete der LINKEN, viel Arbeit mit sich: Zu gleich fünf Anträgen und in einer Aktuellen Stunde wird sie sich in den kommenden drei Tagen im Plenum zu Wort melden. Die Aktuelle Stunde "Für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen in Thüringen" wurde von der Fraktion anlässlich der Woche gegen Rassismus und der bundesweiten Kampagne "abolish - Flüchtlinge diskriminierende Gesetze abschaffen!" beantragt. Hier wird die Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik die durch die Landesregierung und die Regierungsfraktionen SPD und CDU bewusst beibehaltene menschenunwürdige Unterbringungspraxis in so genannten Gemeinschaftsunterkünften kritisieren.Die Verordnung für Mindestanforderungen an diese Unterbringung bezeichnete die Abgeordnete in diesem Zusammenhang als "reine Farce und die Inkraftsetzung dieser Verordnung im Juli als bloße Augenwischerei, die keineswegs zum Ziel hatte, die Unterbringungssituation zu verbessern, sondern im Endeffekt ein 'weiter so' manifestiert. Würde die Verordnung ernsthaft umgesetzt, bedeutete das die Schließung solcher Lager wie in Gerstungen oder Zella-Mehlis. Aber gerade am Beispiel Zella-Mehlis wird die Verlogenheit deutlich: der Betreiberverlag läuft am 31.03. aus, aber anstatt sich um tatsächliche Verbesserungen zu kümmern, hält der Landkreis an diesem maroden Gebäude, an defekter Heizung und schwarzverschimmelten Wänden fest und die Landesregierung schaut tatenlos zu!" Zum Antrag der FDP-Fraktion "Chancen bieten, Potentiale nutzen - Anerkennung der von Migranten im Herkunftsland erworbenen Berufs- und Hochschulabschlüsse erleichtern" wird Berninger einen Änderungsantrag ihrer Fraktion begründen, "dessen Beschluss und Umsetzung tatsächlich Veränderungen bewirken kann."

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen haben die Themen "Abschiebungshaft absetzen, EU-Rückführungsrichtlinie umsetzen" und "Umbenennung der Ausländerbeauftragten der Thüringer Landesregierung in 'Migrations- und Integrationsbeauftragte der Thüringer Landesregierung' und Erweiterung des Aufgabenbereiches der Beauftragten" auf die Tagesordnung der Plenarsitzung gesetzt, zu denen sich Sabine Berninger ebenfalls äußern wird. Ebenso wie zum Antrag der Fraktion der FDP "Verbraucherschutz in Thüringen stärken: Preisangaben im Lebensmitteleinzelhandel nachvollziehbar gestalten."

Die Landtagssitzung beginnt am Mittwoch um 14 Uhr mit der aktuellen Stunde und kann im Internet live verfolgt werden:

http://plenumonline.fem.tu-ilmenau.de/thueringen/

 


 

BürgerInnensprechstunde zum Thema Abwassergebühren

(07.03.2011) Aus aktuellem Anlass findet die nächsteBürgerInnensprechstunde der Landtagsabgeordneten Sabine Berninger zum Thema Abwassergebühren statt.

„Das am vergangenen Wochenende mit einem Teil der kostenlosen Anzeigenblätter in den Briefkästen der Arnstädter Bevölkerung zugestellte ‚Informationsschreiben’ einer Erfurter Anwaltskanzlei bzgl. sorgte bereits am Montag für zahlreiche Anrufe besorgter BürgerInnen in meinem Wahlkreisbüro. Meines Wissens hat die Bürgerallianz Thüringen e.V., die sich seit Jahren gegen überhöhte Kommunalabgaben engagiert, mit diesem Schreiben nichts zu tun. Meines Erachtens versucht hier eine Rechtsanwaltskanzlei, unter dem Deckmantel des Engagements für sozial gerechte Kommunalabgaben MandantInnen zu gewinnen.“, kritisiert Sabine Berninger das Vorgehen der Kanzlei.

Für Bürgerinnen und Bürger, die sich durch dieses Schreiben beunruhigt sehen, bietet das Wahlkreisbüro von Sabine Berninger (MdL) gemeinsam mit dem Bürgerbüro der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag am kommenden Montag (14.03.2011) in der Zeit von 13 bis 17 Uhr im Wahlkreisbüro Berninger in der Zimmerstraße 6 eine BürgerInnensprechstunde an.

Interessierte können telefonisch unter 03628 / 660 624 einen Termin vereinbaren. Für spezielle rechtliche Fragen empfiehlt es sich, diese schon vorher dem Wahlkreisbüro (telefonisch oder per E-Mail wkb-berninger@t-online.de) mitzuteilen, damit bereits im Vorfeld eine sachgemäße rechtliche Prüfung erfolgen kann.

„Die von der Anwaltskanzlei aufgeworfene Frage der Unzulässigkeit der Anwendung der einheitlichen Schmutz-/Niederschlagswassergebühr nach dem so genannten Frischwassermaßstab werden wir im Vorfeld der Sprechstunde, insbesondere auch auf den Bezug zu den Gebührenbescheiden des WAZV, prüfen.“, so Berninger.


 

 

(08.02.2011) Übergabe einer finanziellen Unterstützung der Alternative 54 e.V. an Mitglieder der Selbsthilfegruppe "Zöliaki" Eichsfeld in Leinefelde:

 

 

Wahlkreistagmit BürgerInnensprechstunde in Heiligenstadt

(07.02.2011) Im Rahmen eines Wahlkreistages lädt LINKE-Landtagsabgeordnete Sabine Berninger am kommenden Dienstag zwischen 12 und 14 Uhr zu einer BürgerInnensprechstunde in das  Bürgerbüro der Eichsfelder LINKEN in der Bahnhofstraße 18, Heilbad Heiligenstadt ein.

Die gebürtige Eichsfelderin ist Mitglied im Innenausschuss und stellvertretende Vorsitzende des Petitionsausschusses im Thüringer Landtag und in der Linksfraktion Leiterin des Ressorts Kommunal- und Innenpolitik. „Damit arbeite ich an einer relativ großen Bandbreite an Themen, zu denen die Eichsfelder mit mir sprechen, ihre Probleme und auch Kritik vortragen können.“, so die Abgeordnete.

Aktuelle Themen im Innenausschuss sind derzeit die Straßenausbau- und Abwasserbeiträge, das Polizeiorganisationsgesetz und – äußerst umstritten – die von der Landesregierung im Gesetzentwurf zum „Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Tieren“ vorgeschlagene so genannte Kampfhundeliste.

Den Start des Wahlkreistages bildet am Vormittag ein Gespräch mit der kommunalen Ausländerbeauftragten, Frau Dräger, zur Situation von Ausländerinnen und Ausländern sowie Spätaussiedlern im Landkreis.

Am Nachmittag (15 Uhr) wird Frau Berninger dann in Leinefelde in der Pizzeria Venezia (Bergstraße) einen Scheck der Alternative 54 e.V. an Mitglieder der Selbsthilfegruppe "Zöliaki" Eichsfeld überreichen.

„Das ist eine seit vielen Jahren ehrenamtlich arbeitende Selbsthilfegruppe, die Betroffenen wichtige Informationen zur Erkrankung Zöliakie /Sprue vermittelt, Erfahrungsaustausch ermöglicht und Hilfestellung in individuellen Lebenssituationen leistet. Dies ist umso mehr wichtig, da bei vielen Betroffenen (insbesondere auch Kindern) die Erkrankung nicht als solche erkannt wird und die Symptome oft unzureichend oder gar falsch behandelt werden. Dieser Termin ist mir am 08. Februar besonders wichtig.“


Sabine Berninger spendet Aufwandsentschädigung an die Opitz-Neubauer-Stiftung des Thüringer Feuerwehrverbandes.

(18.11.2010) Wenn am Samstag der Feuerwehrverein Elxleben e.V. einen Teil des Erlöses seiner Veranstaltung zum 10-jährigen Vereinsjubiläum im Mai 2010 dem Vorsitzenden des Thüringer Feuerwehrverbandes, Herrn Lars Oschmann, für die Opitz-Neubauer-Stiftung des ThFV übergibt, wird auch LINKE.-Landtagsabgeordnete Sabine Berninger die Stiftung finanziell unterstützen.

Im Rahmen eines Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Elxleben im vergangenen Sommer erhielt Feuerwehr-Kameradin Berninger eine Aufwandsentschädigung, die für die Opitz-Neubauer-Stiftung - die komplett von Spendengeldern finanzierte Sozialstiftung des ThüringerFeuerwehrverbandes e.V. zur Unterstützung in Not geratener Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie ihrer Angehörigen - bestimmt ist. 100 € spendet die Landtagsabgeordnete der LINKEN der Stiftung.

Am Samstag-Abend dann besucht Frau Berninger mit einer kleinen finanziellen Zuwendung den Arnstädter Ziergeflügel-, Exoten- und Kanarienzuchtverein, der im Gasthaus "Zum Schwarzen Hahn" in Elxleben sein 50-jähriges Bestehen feiert.


Stadtratsgeplauder am Polit.Tisch im LinXX.Treff

Gerade einmal 8 Interessierte trafen sich am 29. November im LinXX.Treff zum Stadtratsgeplauder am Polit.Tisch, um über die haushaltspolitische Situation in Arnstadt und kommunalpolitische Initiativen der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Arnstadt zu diskutieren.

In der jüngsten Sitzung des Arnstädter Stadtrates am 25. November war besonders heftig zu der Frage gestritten worden, ob der Bürgermeister dem Stadtrat noch in diesem Jahr einen – notfalls ungedeckten –  Haushaltsplanentwurf vorlegen solle oder nicht.

Die Stadtverwaltung schiebt die Verantwortung weiterhin dem Stadtrat zu: der möge ohne Haushaltsentwurf sagen, an welchen Stellen der Haushalt geändert werden solle, um das aktuelle Finanzloch von fast etwa 3,6 Millionen EUR zu schließen. Und ohne Haushalt werde man schon bis zum Sommer kommen und dann müsse man eben neu rechnen, so die Aussage der Verwaltung in der Stadtratssitzung.

Die jetzige Situation hat unvorhersehbare Folgen für die Stadt und ihre BürgerInnen. Ohne Haushalt sind alle so genannten freiwilligen Ausgaben für kulturelle Einrichtungen, Vereine und Verbände gefährdet. Zudem können geplante Neuinvestitionen nicht begonnen werden.  Ein Antrag der Linksfraktion (der Stadtrat sollte den Bürgermeister anweisen, bis Mitte Dezember einen Haushaltsplan vorzulegen) wurde mit großer Mehrheit abgelehnt, die Fraktionen von CDU und Pro Arnstadt hatten sich nicht einmal an der Diskussion beteiligt.

Direkt im Anschluss an diese Debatte, in der Bürgerfragestunde, bekamen die Stadträtinnen und Stadträte eine der direkten Auswirkungen der haushaltsfreien Situation vor Augen geführt: die Vorsitzende des Frauen- und Familienvereins machte die prekäre (für die nahe Zukunft akut gefährdete) Situation des Frauen- und Familienzentrums deutlich. Wegen der fehlenden Zusicherung einer konkret bezifferten finanziellen Unterstützung durch die Stadt ist die Förderung des Zentrums durch das Land Thüringen gefährdet – und damit die Existenz  dieser für die Stadt so wichtigen soziokulturellen Einrichtung akut bedroht.

Die LINKE-Stadtratsfraktion hat mittlerweile geprüft, ob durch eine Leistungsklage beim Verwaltungsgericht Weimar der Bürgermeister zur Vorlage eines Haushaltsentwurfs gezwungen werden kann. Leider vergeblich: in dieser Angelegenheit wäre nur der Stadtrat klageberechtigt, eine Fraktion alleine nicht.

Beim Polit.Tisch bestand (insbesondere nach Berichten über die Haushaltsdebatte im städtischen Finanzausschuss und der Stadtratssitzung – und dem Verhalten aller anderen Fraktionen im Finanzausschuss) Einigkeit darüber, dass zum Agieren der Mehrheitsfraktionen und auch der Verwaltungsspitze im Arnstädter Rathaus mehr Öffentlichkeit hergestellt werden muss.

Dass die Berichterstattung lokaler Tageszeitungen hierfür nicht das geeignete Medium ist, war klar und wurde in den vergangenen Wochen rund um die Haushaltsdebatte mehr als deutlich.

DIE LINKE. Arnstadt und ihre Stadtratsfraktion brauchen eigene Formen der Öffentlichkeitsarbeit, waren sich alle einig: wir müssen unsere kommunalpolitischen Initiativen den Menschen vermitteln – durch Flugblätter, an Infoständen und im persönlichen Gespräch mit NachbarInnen und Bekannten. 

Die TeilnehmerInnen des Polit.Tisch zum Stadtratsgeplauder verabredeten sich zu einem ersten Schritt dieser Informations- und Öffentlichkeitsarbeit: am Dienstag, dem 21. Dezember wollen einige von ihnen (ab 10 Uhr) mit einem Infostand am Hopfenbrunnen zum Thema Haushaltsdebatte informieren und gleichzeitig die ArnstädterInnen mit Glühwein, heißem Tee und Informationen zu LINKER Arnstädter Kommunalpolitik in die Weihnachtsferien verabschieden. Alle Arnstädter Genossinnen und Genossen sind sehr herzlich zum Treff an diesem Infostand eingeladen.


Sabine Berninger: Auftrag erledigt.

(21.10.2010) Am vergangenen Dienstag war Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Petitionsausschusses im Thüringer Landtag Sabine Berninger in Suhl „Ersatzreferentin und -diskussionspartnerin“ für die kurzfristig erkrankte Vorsitzende des Bundestags-Petitionsausschusses, Kersten Steinke.

Während der von Ina Leukefeld organisierten Veranstaltung „Demokratie und Bürgerrechte“ gab ihr einer der Teilnehmer einen Auftrag bezüglich der öffentlichen Petitionen mit auf den Weg:

Um eine öffentliche Petition („ePetition“) im Internet mitzeichnen zu können, ist es nötig, sich mittels E-Mail-Adresse zu registrieren. Das von dem Veranstaltungsteilnehmer skizzierte Problem ist, dass für jede Registrierung eine individuelle, einzigartige, E-Mail-Adresse angegeben werden muss. Er jedoch nutze mit mehreren Familienmitgliedern dieselbe Mail-Adresse. Aber es könnten sich bisher nicht mehrere Personen über dieselbe Mail-Adresse anmelden.

Sabine Berninger versprach, dieses Problem in Berlin während der Beratung der Petitionsausschussmitglieder der LINKEN am kommenden Montag anzusprechen.

Bevor sie dieses Versprechen einhalten wird, hat sie den Auftrag auch schon über das vom Ausschussdienst des deutschen Bundestages eingerichtete Diskussionsforum angesprochen:

"einige Menschen, mit denen ich über ePetitionen gesprochen habe, bemängelten, dass es bisher nicht möglich ist, sich zu mehreren über EINE Mailadresse registrieren zu lassen.

Das ist für Familien ein Problem, die gemeinsam EINE Mailadresse nutzen. Dieses Hindernis sollte beseitigt werden", schrieb Frau Berninger am 21.10.2010 auf der Diskussionsplattform https://epetitionen.bundestag.de/?board=1.0.

„Doppelt hält besser“, so die Abgeordnete, die das Ansinnen am kommenden Montag entsprechend ihres Versprechens zusätzlich auch der Bundestags-Petitionsausschuss-vorsitzenden Kersten Steinke erläutern wird.

Einen weiteren Verbesserungsvorschlag postete die stellvertretende Vorsitzende des Thüringer Petitionsausschusses: „Am Dienstag wurde deutlich, dass kaum jemand weiß: PetentInnen von ePetitionen haben, sofern sie innerhalb der ersten drei Wochen der Mitzeichnungsfrist 50.000 MitzeichnerInnen für ihre Petition gewinnen, einen Anspruch auf eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss.

Das wird auf der Internetseite des Bundestags-Petitionsausschusses nicht deutlich.

Deshalb habe ich auf dem Weiterentwicklungsforum eine zweite Bitte veröffentlicht: ‚Außerdem sollte für die UserInnen bei den veröffentlichten ePetitionen (einfach) zu sehen sein, wann die Mitzeichnungsfrist begonnen hat (damit mensch als UserIn erkennen kann, ob mensch den PetentInnen mit rechtzeitiger Mitzeichnung zu diesem Anspruch verhelfen kann). natürlich ist das auch jetzt schon - anhand des Endes der Mitzeichnungsfrist - errechenbar, aber es wäre einfacher zu erkennen, wenn neben der Spalte -Ende der Mitzeichnungsfrist- auch eine Spalte -Beginn der Mitzeichnungsfrist- eingerichtet würde.’

Das Petitionsrecht ist eines der demokratischen Grundrechte in der Bundesrepublik und es sollte den Menschen einfacher zugänglich sein. Petition heißt nichts anderes als ‚Bitte oder Beschwerde’. Und Jedermann kann sich mit Bitten oder Beschwerden (in Thüringen sogar schriftlich ODER mündlich) an die Volksvertretung wenden.“


Alternative 54 e.V. unterstützt denJonastalverein

(14.10.2010) Am kommenden Samstag wird Landtagsabgeordnete Sabine Berninger beim „Ohrdrufer Gespräch“ der Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e.V. (Jonastalverein) eine finanzielle Zuwendung der Alternative 54 e.V. überreichen. mehr lesen


 

Informationsbesuch bei der Blindenführhundschule inArnstadt

(28.09.2010) Im Rahmen ihrer Wahlkreiswoche informierte sich Landtagsabgeordnete Sabine Berninger Mitte September über die Arbeit der Blindenführhundschule Thomas Becher in Arnstadt.

3 festangestellte Mitarbeiter bilden neben Herrn und Frau Becher das Team, das pro Jahr etwa 10-12 Hunde zu Blindenführhunden trainiert. Die Hunde (vorwiegend Labrador Retriever) kommen zum Teil als Welpen oder im Alter von etwa 10 Wochen zur Blindenführhundschule. Nicht jeder Hund eignet sich als Blindenführhund, sowohl Charakter und Wesensmerkmale als auch körperliche Gesundheit sind Voraussetzungen. Insbesondere wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen (wenn zum Beispiel eine Gelenkerkrankung festgestellt wird) kommt es desöfteren auch vor, dass Hunde während der Trainingsphasen als Blindenführhunde „ausfallen“, und die dann anstehenden oder bereits angefallenen Kosten (Haltung und Versorgung, Ausbildung) unter „unternehmerisches Risiko“ verbucht werden müssen.

Ein ausgebildeter Blindenführhund – das bedeutet Kosten von etwa 33.000 bis 35.000 €, die Krankenkassen sind aber nur bereit, Kosten von etwa 23.000 € zu übernehmen. Dies schilderte Herr Becher als weiteres Problem: die „Bereitschaft“ der Krankenkassen, die Kosten der Ausbildung und dann auch der Hundehaltung zu tragen; mit diesem Problem müssen sich dann oft die Blindenführhundhalter, die sehbehinderten Menschen, die den Hund dann als Partner übernehmen, - meist auf dem Klageweg – auseinandersetzen.

Trotz solcher Schwierigkeiten ist die Blindenführhundschule Thomas Becher seit nunmehr 10 Jahren aus dem Stadtbild Arnstadts nicht wegzudenken und eine anerkannte Institution.

5 lebhafte Labrador-Welpen waren die ersten Hunde, die Frau Berninger bei ihrem Besuch begrüßten. Für diese suchen die Bechers derzeit Patenfamilien: geeignete Menschen, die die Hunde aufnehmen und sie liebevoll und artgerecht aufziehen, damit sie in einer Familie aufwachsen und den ganz normalen Alltag der Menschen kennenlernen können, sich an Straßenverkehr und die Begegnung mit fremden Menschen und Hunden gewöhnen, damit sie dann mit etwa 10 Monaten bereit sind für die Ausbildung zum Blindenführhund.


Löblich und gut gemeint: Konsequenter wäre es, den SPD-Vorstand aufzufordern, das Ausschlussverfahren zum Ende zu bringen

Zum offenen Brief der SPD Arnstadt an Sarrazin meint Sabine Berninger, Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag:

„Diese Initiative der Arnstädter SozialdemokratInnen (Bericht der TA/Arnstädter Allgemeine vom 08.09.2010) ist sicherlich löblich und gut gemeint, aber der Adressat ist meines Erachtens der Falsche. Sarrazin profitiert u.a. sowohl von der Aufregung, die er in der SPD verursacht, als auch von den Äußerungen, die seine Aussagen durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit als 'berechtigt' legitimieren. Aus meiner Sicht ist nicht zu erwarten, dass die kleine Arnstädter SPD Einfluss auf seine persönliche Entscheidung nehmen wird.

Stattdessen wäre es konsequent, über den Landesvorstand (Frau Mühlbauer ist schließlich eine der Beisitzerinnen) und das Mitglied des Bundesvorstandes (den Thüringer Landesvorsitzenden Matschie) die Parteispitze aufzufordern bzw. darin zu unterstützen, das Ausschlussverfahren rasch zu Ende zu führen.

Das Recht auf Meinungsfreiheit endet genau dort, wo Menschen in ihrer Würde verletzt werden. Und diese Grenze hatte der Populist Sarrazin lange vor der Publicity für sein Buch überschritten.“


 

Annahme verweigert: Sparpaket zurück an die Bundesregierung

„Am 1. September hat die schwarz-gelbe Bundesregierung das bereits im Juni angekündigte Milliarden-Sparpaket beschlossen. Erneut wird insbesondere bei denen der Rotstift angesetzt, bei denen es kaum noch etwas zu holen gibt.“, so die Vorsitzende der Partei DIE LINKE. Arnstadt, Sabine Berninger.

Unter dem Motto: „Annahme verweigert“  wird DIE LINKE. Arnstadt am Dienstag, 14. September 2010, um 13.30 Uhr, in Arnstadt das Sparpaket zurück schicken an die Bundesregierung.

Diese Aktion soll all jene Einzelpersonen, Vereine, Verbände und Gewerkschaften unterstützen, die einen breiten Protest gegen die unsozialen Sparpläne von Schwarz-Gelb organisieren wollen. Mit diesen Sozialkürzungsplänen wird das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes mehr und mehr aus dem Lot gebracht, weil die größten Einschnitte erneut bei den Sozialleistungen geplant sind und große Einkommen, Spekulationsgewinne, Banken und Großkonzerne verschont werden. 

Damit sind Armutsbiographien und Altersarmut für immer mehr Menschen vorprogrammiert.

 „Bei den Sparplänen der Bundesregierung handelt es sich in der Tat um einen Katalog der sozialen Grausamkeiten, der als Antwort nur einen ‚Heißen Herbst’ zulässt“ so Berninger. „Wir wollen mit dazu beitragen, dass sich viele Betroffene gegen diese Pläne wehren und nicht mehr bereit sind die Politik des Sozialkahlschlages tatenlos hinzunehmen und rufen dazu auf, sich an den Demonstrationen im heißen Herbst zu beteiligen.“

Im Wahlkreisbüro von Sabine Berninger können sich Interessierte zu den Fahrten am 29. September nach Brüssel zum Europäischen Aktionstag und am 18. Oktober zum Aktionstag nach Frankfurt/Main anmelden (Tel.: 03628 / 660 624).


 

Landtagsgeplauder am Polit.Tisch:

Pro und Kontra zur Rassehundeliste

Am 31.08.2010 trifft sich Landtagsabgeordnete Sabine Berninger wieder am Polit.Tisch mit politikinteressierten Menschen zu einem Landtagsgeplauder. Diesmal möchte die Abgeordnete zum Gesetzentwurf der Landesregierung "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Tieren" diskutieren.

Nach dem schlimmen Vorfall in Oldisleben, bei dem im Mai ein kleines Mädchen getötet wurde, hat die Landesregierung nun einen Gesetzentwurf erarbeitet, der in Expertenkreisen sehr umstritten ist.

„Nach meiner Kenntnis steht die abschließende Kabinettsberatung zum Gesetzentwurf noch aus, eine schriftliche Anhörung von Experten hat meines Wissens bereits stattgefunden. Der Landesregierung wird von den KritikerInnen unter anderem vorgeworfen, sie habe sich durch die Medienberichterstattung zu dieser Tragödie wider besseren Wissens zu diesem Gesetz drängen lassen.

Wissenschaftliche Studien hätten bei der Erarbeitung des Entwurfes ebenso wenig eine Rolle gespielt, wie die objektive Analyse so genannter Beißstatistiken oder gar Aspekte des Tierschutzes. Meines Erachtens ist der Gesetzentwurf wenig geeignet zur Verhinderung solcher Beißattacken, wie der in Oldisleben. Die Landesregierung will damit die Bevölkerung in Sicherheit wiegen und tut so, als ob ein untaugliches Mittel vor solchen Vorfällen Schutz böte.“

Berninger will beim Landtagsgeplauder die Knackpunkte des Gesetzentwurfes sowie die Kritikpunkte dazu vorstellen und mit Interessierten dazu ins Gespräch kommen.

Der Gesetzentwurf ist zu finden auf der Internetseite des Thüringer Innenministeriums http://www.thueringen.de/de/tim/blog/. Dort kann mensch sich auch mit Meinungen zum Entwurf an der Debatte beteiligen.

Der Polit.Tisch (im LinXX.Treff in der Zimmerstraße 6 in Arnstadt) beginnt um 19 Uhr, Interessierte sind sehr herzlich eingeladen.


Fragen an Bodo Ramelow werden persönlich beantwortet am Polit.Tisch am 6.September

Am 6. September - fast genau 1 Jahr nach der Landtagswahl 2009 - ist Bodo Ramelow zu Gast an Sabine Berningers „Polit.Tisch“, der diesmal in der "Kulisse" in Arnstadt (Kohlenmarkt 8) stattfindet.

LINKS wirkt... das ist Teil der Bilanz der Fraktion DIE LINKE. Was durch die (oder auf Drängen der) Fraktion bisher – 1 Jahr nach der Wahl des neuen Thüringer Landtags - erreicht werden konnte, wie DIE LINKE ihre Forderungen und Wahlversprechen umsetzt, was in naher Zukunft geplant ist ... darüber werden Bodo Ramelow und Sabine Berninger gern mit Ihnen diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen!

Wenn Sie Fragen an den Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Thüringer Landtag haben, können Sie diese schon im Vorhinein stellen, bitte senden Sie Ihre Fragen mit dem Betreff „Fragen an Bodo Ramelow“ per Mail an wkb-berninger@t-online.de.


E-Mail eines "besorgten Bürgers"

Während meines Urlaubes wandte sich per Mail ein Bürger mit folgender Frage an mich:

"Sehr geehrte Frau Abgeordnete, ich bin besorgter Steuerzahlender Bürger Thüringens (parteilos). Ich habe ein kleines Ladengeschäft in dem ich jede Woche ca. 55 Stunden arbeite. Meine Frage an Sie: Was macht Sie als Abgeordnete des Landtages so wertvoll, das Sie sich vom Steuerzahler jeden Monat über 8500 Euro nehmen??????? Was machen Sie den ganzen Tag um diese Summe zu rechtfertigen???????? Können Sie mir den Nachweis erbringen das Sie 8 Stunden am Tag die Interessen der Bürger vertreten?????? Wenn ja bitte um Rückinfo. Mit freundlichen Grüßen. der besorgte Bürger"

Meine Antwort (am 10.08. um 20.50 Uhr) war folgende:

Sehr geehrter Herr ..., 

obwohl ich Ihre E-Mail als eher wenig "besorgt" und nicht sonderlich höflich empfinde, will ich Ihnen meinen heutigen Tagesablauf schildern:

Mein Arbeitstag begann um 8.30 Uhr mit der Vorbereitung auf die um 9 Uhr stattfindende Ressortleiter-Sitzung in meiner Fraktion (hier findet der Austausch der in den einzelnen Fachressorts aktuell berabeiteten Themen und Vorlagen sowie die Vorbereitung und Koordination der parlamentarischen Initiativen und sonstiger Vorhaben meiner Fraktion statt, ich selbst bin Leiterin des Ressorts Kommunal-/Innenpolitik).

Anschließend - gegen 10.30 Uhr nahm ich dann an der Sitzung des Ressorts (die bereits 10 Uhr begonnen hatte) teil und leitete diese sodann.

Gegen 13.15 Uhr war diese Ressortsitzung beendet und ich erlaubte mir eine Mittagspause von etwa 30 Minuten.

Im Anschluss daran verbrachte ich etwa 45 Minuten damit, meine E-Post zu sichten, um mich dann auf eine Gesprächsrunde mit VertreterInnen von Tierschutzorganisationen und einer Hundeschule vorzubereiten (Thema war der Gesetzentwurf der Thüringer Landesregierung "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Tieren" - das Thema ist Ihnen vielleicht unter dem Begriff "Rassehundeliste" geläufig). Diese Gesprächsrunde begann um 15 Uhr und endete gegen 16.45 Uhr.

Danach widmete ich mich bis vor wenigen Minuten der Vorbereitung der Petitionsausschusssitzung (ich bin Mitlgied und stellvertretende Vorsitzende dieses Ausschusses) am kommenden Donnerstag. Dann schrieb ich einige (etwas mehr als 10) Minuten lang diese Mail an Sie. Und nun nehme ich mir noch ein politisches Positionspapier (zur Vorbereitung der morgigen Fraktionssitzung) sowie einige der Petitionsakten als Lektüre mit nach Hause, damit verbringe ich den Rest des Abends.

Ich meine, dass die Menschen ein recht darauf haben zu wissen, in welcher Art und Weise Abgeordnete ihrem Auftrag gerecht werden, deshalb versuche ich, auf meiner Homepage Einblick in meine politische Tätigkeit zu geben.

Ich empfehle Ihnen einen Blick auf www.sabine-berninger.de (hier findet sich auch ein Terminkalender, der einen Übernblick über Termine gibt, die ich sowohl im Rahmen meiner Abgeordnetentätigkeit als auch als ehrenamtliche Kommunal- und Parteipolitikerin wahrnehme, ohne jedoch derart ins Detail zu gehen, wie in dieser Mail) und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,

Sabine Berninger


      

Mit einem Picknick in Hildburghausen

ist Sabine Berninger am vergangenen Samstag in ihren Sommerurlaub gestartet

Während einige Rechtsextreme auf dem Hildburghäuser Markt und bei einem Aufmarsch gegen Asylsuchende hetzten, trafen sich Mitglieder des Thüringer Flüchtlingsrates mit BewohnerInnen der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge in Hildburghausen zu einem Picknick (siehe Presseinfo des Flüchtlingsrates weiter unten auf dieser Seite).

Am Sonntag nahm die Abgeordnete in der Gedenkstätte Buchenwald an der Gedenkveranstaltung für die Rosa-Winkel-Häftlinge der Aidshilfe Weimar und Ostthüringen teil.

Nach einem Grillabend mit Familie und guten Freunden am offiziell ersten Urlaubstag wird Sabine Berninger ab Donnerstag als Betreuerin beim Zeltlager des Kreisjugendfeuerwehrverbandes die Jugendfeuerwehr Elxleben begleiten.

Ab 09. August wird es dann wieder ernst und parlamentarisch: am Montag Sprechstunde und Wahlkreistag im Abgeordnetenbüro in Arnstadt und am Dienstag beginnt im Thüringer Landtag die erste Sitzungswoche nach der Sommerpause mit der RessortleiterInnenberatung, anschließend trifft sich das Ressort Kommunal- und Innenpolitik, um nächste parlamentarische Initiativen und die Fraktionssitzung  am Mittwoch vorzubereiten.

Am Donnerstag tagt ab 10 Uhr der Petitionsausschuss, am Freitag der Innenausschuss. In der Woche darauf findet die erste Plenarsitzung nach den Parlamentsferien 2010 statt.

 


 

Presseinfo des Thüringer Flüchtlingsrates:

Solidarisierung mit Flüchtlingen in Hildburghausen am 24.07.2010

Am Samstag dieser Woche (24.07.2010) wird es in Hildburghausen/
Süd-Thüringen eine Nazi-Kundgebung und einen Aufmarsch in der Innenstadt geben, die sich wesentlich gegen die in Hildburghausen lebenden Flüchtlinge richten.
Ein Bündnis gegen Rechts hat für Samstag zu einer Aktion aufgerufen, um mit Redebeiträgen und Infoständen ein Gegenzeichen zu setzen.
Mitglieder des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. möchten sich mit den Flüchtlingen vor Ort solidarisieren und werden sich am Samstag mit den in der Gemeinschaftsunterkunft lebenden Flüchtlinge zu einem spontanen Picknick in Hildburghausen treffen.

„Offensichtlich erhoffen die Rechtsextremen, über die rassistische Hetze gegen die Flüchtlinge eine breite Bevölkerungsschicht zu erreichen. Sehr schade ist, dass die in Hildburghausen lebenden Flüchtlinge in die Vorbereitung von Gegenaktionen nach unseren Informationen nicht einbezogen wurden.

Uns ist es wichtig, MIT den betroffenen Flüchtlingen gemeinsam etwas zu unternehmen und damit zu zeigen: wir lassen Flüchtlinge nicht allein, wenn sie von Rassisten diffamiert und angegriffen werden.“

Dies ist keine einmalige Begegnung: über das Projekt „to arrange – initiativ für Flüchtlinge in Arbeit“ und darüber hinaus bestehen bereits Kontakte in die Gemeinschaftsunterkunft in Hildburghausen. Und es gibt auch in Hildburghausen Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren. Diese haben die Flüchtlingsratsmitglieder zu dem Treffen am Samstag eingeladen.


 

Fragen an Bodo Ramelow

werden persönlich beantwortet am Polit.Tisch am 6.September

Am 6. September - fast genau 1 Jahr nach der Landtagswahl 2009 - ist Bodo Ramelow zu Gast an Sabine Berningers Polit.Tisch, dieses mal in der "Kulisse" in Arnstadt (Kohlenmarkt 8).

LINKS wirkt... das ist Teil der Bilanz der Fraktion DIE LINKE. Was durch die (oder auf Drängen der) Fraktion bisher – 1 Jahr nach der Wahl des neuen Thüringer Landtags - erreicht werden konnte, wie DIE LINKE ihre Forderungen und Wahlversprechen umsetzt, was in naher Zukunft geplant ist ... darüber werden Bodo Ramelow und Sabine Berninger gern mit Ihnen diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen!

Wenn Sie Fragen an den Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Thüringer Landtag haben, können Sie diese schon im Vorhinein stellen, bitte senden Sie Ihre Fragen per Mail an wkb-berninger@t-online.de


 

Kreativwettbewerb zur Aktion „Sticker gegen Rechts“erfolgreich

(19.07.2010) 5 TeilnehmerInnen nahmen am heutigen, von Sabine Berninger und Thomas Schneider (DIE LINKE) angebotenen, Workshop zur Unterstützung des Aufkleberwettbewerbs „Sticker gegen Rechts 2010“ der Firma INnUP Deutschland GmbH teil.

Gemeinsam wurden Ideen entwickelt und mit Unterstützung durch Sabine Berninger, Mitglied des Thüringer Landtags, und Thomas Schneider, Stadtrat in Arnstadt, in grafische Layouts umgesetzt.

               

„Herausgekommen sind witzige, zum Nachdenken anregende und ins Auge fallende Aufkleber, die bereits beim Wettbewerb eingereicht wurden. Wir wollen die Beiträge der Workshop-TeilnehmerInnen auch in einer größeren Auflage drucken lassen, unabhängig, ob sie beim Wettbewerb gewinnen oder nicht. Und da wir das Engagement von INnUP so toll finden und unterstützen möchten, wird dieser Auftrag auch bei dieser Firma erteilt.“, so Berninger und Schneider.

Noch bis zum 15. August 2010 läuft der Wettbewerb, bei dem die ersten drei GewinnerInnen jeweils 1.000 Stück ihres eigenen Motivs und 500 der jeweils anderen beiden Gewinner-Motive und alle TeilnehmerInnen je 100 Exemplare des Gewinner- und 50 des zweit- und drittplazierten Motivs erhalten. Die Wettbewerbsbeiträge und weitere Informationen sind zu finden auf: www.innup.de/Sticker-Gegen-Rechts_2010.

 


DIE LINKE. Arnstadt jetzt auch bei facebook(01.07.2010) Seit einigen Wochen beteiligt sich (ebenso wie Sabine Berninger) auch der Stadtverband DIE LINKE. Arnstadt am so genannten social networking. Bei facebook veröffentlicht („postet“) DIE LINKE. Arnstadt Neuigkeiten aus dem Stadtverband und der Stadtratsfraktion. Nahezu täglich kommen neue Freundinnen und Freunde auf dieser Intenetpräsenz hinzu, aktuell sind es 39 (aus dem Ilm-Kreis, aus Thüringen und anderen Bundesländern).

„Auch wir als Stadtverband müssen die ‚neuen Medien’ nutzen, für unsere Öffentlichkeitsarbeit und um Menschen zu erreichen, die zum Beispiel keine lokale Tageszeitung mehr lesen. Und die Reaktionen und Kommentare – zum Beispiel auf bei facebook veröffentlichte Debatten über Beschlussvorlagen im Stadtrat – zeigen, dass es funktioniert. Was einzelne WahlkämpferInnen in den Wahlkämpfen des letzten Jahres versucht haben, nämlich für Veranstaltungen und Positionen der Arnstädter LINKEN über diese sozialen Netzwerke im Internet zu werben, wird immer wichtiger. Wir müssen uns in dieser Hinsicht  professionalisieren, wenn wir in Zukunft mithalten wollen.“, so Stadtvorsitzende Sabine Berninger.

Zur nächsten Stadtvorstandssitzung wird es für alle Vorstandsmitglieder eine Art Einweisung in dieses Medium geben, damit sich alle an der Gestaltung der facebook-Seite „DieLinke Stadtverband Arnstadt“ beteiligen können.


Sabine Berninger bietet Kleingartenverein Unterstützung an

(24.04.2010) Bei gleich zwei Jahreshauptversammlungen von Arnstädter Kleingartenvereinen war Landtagsabgeordnete Sabine Berninger (DIE LINKE.) am Samstag Nachmittag zu Gast.

"'Schuld' war eine Verwechslung in meinem Terminkalender.", so die Abgeordnete, die wegen eines unvollständigen Eintrags zunächst bei der Jahreshauptversammlung des Kleingartenvereins "Eintracht" den Ausführungen des Vorstandes und der Diskussion folgte.

Dabei verpasste sie die Feierstunde des Kleingartenvereins "Am Kesselbrunn", der am Samstag sein 85-jähriges Jubiläum beging. Dafür war sie dann bei der anschließenden Jahreshauptversammlung anwesend und erfuhr so einiges über die Aktivitäten und Probleme Probleme der GartenfreundInnen.

"Schön finde ich, dass sich der Kleingartenverein Gedanken über einen Kinderspielplatz macht, der für den Verein eine doch arbeitsaufwändige und kostspielige Angelegenheit werden könnte."

Berninger wies die Vereinsmitglieder auf mögliche KooperationspartnerInnen hin und bot den GartenfreundInnen finanzielle Unterstützung über die "Alternative 54 e.V." an, einen Verein der Thüringer Landtagsabgeordneten der LINKEN zur Unterstützung sozialer Projekte und Initiativen.


girls' day 2010

Am 22. April luden Sabine Berninger und die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag Mädchen ein, "mal in die Politik hineinzuschnuppern". Dabei waren Mädchen aus Erfurt, Ilmenau, Eisenach und Zella-Mehlis.

Los ging's mit einem Frühstücksgespräch mit den Landtagsabgeordneten Susanne Hennig, Katharina König, Karola Stange, Katja Wolf und Sabine Berninger. Anschließend lernten die Mädchen das Landtagsgebäude, die Fraktionsetagen der LINKEN, den Plenarsaal usw. kennen, dabei trafen sie auch den Fraktionsvorsitzenden Bodo Ramelow.

Nach dem Mittagessen gestaltete das Team des offenen Jugendbüros RedRoXX in Erfurt eine Diskussionsrunde zu verschiedenen Themen. 

Mit "das war ein schöner Tag" verabschiedete sich eine der Teilnehmerinnen am Nachmittag in Arnstadt von Sabine Berninger, offensichtlich war der Tag für die Mädchen informativ und spannend.


 

Leserin-Brief an die TA vom 15. März 2010

Dümmlich-überhebliche Gutsherrenart

In der Samstagsausgabe der Arnstädter Allgemeinen ist Arnstadts Bürgermeister zitiert mit den Worten, im neuen Rathaus werde er auch weiterhin schalten und walten, wie er wolle. Diese Aussage zeugt erneut deutlich von der grenzenlosen und dummen Arroganz des Herrn Köllmer. Ein Bürgermeister ist eben nicht der alleinige Herrscher einer Gemeinde, er hat sich an gesetzlich festgeschriebene und demokratische Regeln zu halten.

Aber dass er gerne schalten und walten will, ohne sich an solche Regularien zu halten, ist nicht neu. Bereits mehrfach konnte die interessierte Öffentlichkeit dies erleben, sei es, wenn Beschlussvorlagen im Stadtrat solange immer wieder abgestimmt wurden, bis das Abstimmungsergebnis Herrn Köllmer passte (Beispiel „Lidl“), oder wenn er sich in öffentlicher Sitzung über „beschissene Mehrheitsverhältnisse“ mokierte. Oder sicherlich erinnert sich auch der eine oder die andere daran, wie er 2002 handstreichartig mit Hilfe seiner Waffenlobby den Vorsitz der AG Demokratie braucht Zivilcourage übernommen hatte, als diese einen Waffenlobby-Aufkleber am Dienstwagen des Bürgermeisters kritisiert hatte.

Auch gegenüber Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zeugt sein Verhalten von Gutsherrenart. Etwa, wenn er einen (per Gesetz zulässigen) Antrag auf ein Bürgerbegehren bzgl. des Wasser- und Abwasserverbandes vor Gericht zwingt oder den Brief eines Arnstädters damit beantwortet, er habe ihn nicht sehr aufmerksam gelesen und diese Frechheit dann in der Frage gipfelt, „warum Menschen wie Sie (der Arnstädter, der sich brieflich an ihn gewandt hatte), Herr Dittes, Herr Kuschel oder Frau Berninger als Bürger nach Arnstadt“ kommen. (Meine Antwort: nicht wegen, sondern trotz dieses Amtsinhabers, der über kurz oder lang abgewählt wird.)

Ich selbst hatte ihn vor Jahren persönlich zum ersten Mal „erlebt“, als einige JugendarbeiterInnen ihn wegen seines gemeinsamen Papstbesuches mit dem Rechtspopulisten Haider aufsuchten und ihn baten, die Eröffnung eines Jugendfreizeit-Fußballturniers einem anderen Vertreter der Stadt zu übertragen. Seine  Erwiderung damals (ganz wie der kleine Napoleon - die Hand im Revers seines Jackets): „Sie wissen wohl nicht, wer ich bin? Ich bin der Bürgermeister dieser Stadt!“ und hinterher die Drohung, die Mittel für die Jugendarbeit aus der Sozialförderrichtlinie künftig zu kürzen.

Ein solcher „Gutsherr“ ist als Bürgermeister untragbar. Erst recht nicht, wenn er offen mit der extremen Rechten kokettiert oder mit geschichtsrevisionistischen und den Nationalsozialismus verharmlosenden Äußerungen eine ganze Stadt in Verruf bringt. Und dabei (mit Verlaub: sehr geehrter Herr Pfeiffer) ist es unerheblich, ob er ansonsten ein höfliches Auftreten an den Tag legt, in seinen Anzügen schick aussieht oder ihm die Amtskette gut steht.

Sabine Berninger (DIE LINKE. Arnstadt)


 

Leserin-Brief an die TA

Landrat Kaufhold favorisiert Stichwahlen?

 

Da bleibt doch dem bedauernswerten Herrn Landrat nichts weiter übrig, als die Hände in den  Schoss zu legen und geduldig zu warten. Abzuwarten, ob der Landtag rechtzeitig ein Gesetz ändert, dass die CDU während ihrer Alleinregierung verschlechtert hatte. Gemeint ist das Kommunalwahlgesetz, in dem derzeit Stichwahlen bei der Wahl der BürgermeisterInnen und LandrätInnen nicht vorgesehen sind.

 

Landrat Kaufholdmuss nun abwarten, wann das Gesetz – voraussichtlich beschlossen in der morgigen Landtagssitzung – veröffentlicht werde und sei gezwungen, in wenigen Tagen die Wahltermine festzulegen, berichtet die Thüringer Allgemeine. Sei das Gesetz bis dahin nicht veröffentlicht, gelte – leider, leider – die bisherige Regelung.

 

Was die Thüringer Allgemeine - genauer: ihr Chefredakteur – nicht berichtet, sind zwei Fakten. Erstens, das Gesetz könnte längst beschlossen und veröffentlicht sein. Hätte nämlich die Landesregierung bzw. die diese stellenden Fraktionen von CDU und SPD den bereits im November 2009 eingebrachten Gesetzentwurf zur Diskussionsgrundlage gemacht und ihn nicht, wie geschehen, so lange im Ausschuss „geparkt“, bis die Landesregierung endlich Mitte Januar ihren eigenen geschrieben hatte (und mögliche – aus Sicht von CDU – Mängel im Entwurf der LINKEN hätten mit Änderungsanträgen geheilt werden können). Was Herr Pfeiffer auch nicht für berichtenswert hält, ist, dass Herr Dr. Kaufhold eben nicht mit den Händen im Schoß abwarten musste. Schließlich ist er nicht „nur“ Landrat, sondern gleichzeitig auch stellvertretender Landesvorsitzender der CDU, die für diese Verschleppungstaktik verantwortlichzeichnet.

Und als Landes-Vize (der auch an der Erarbeitung desKoalitionsvertrages beteiligt war, also durchaus als einflussreich gelten könnte) hätte er auf diese Entscheidungen Einfluss nehmen können.

 

Sabine Berninger, Arnstadt, 24.02.2010 (leider nicht veröffentlicht)

 


Ehrlich. Mutig. Links!
DIE LINKE. Arnstadt wählt neuen Vorstand

Am 16. Januar 2010 trafen sich im Saal des Gast- und Logierhauses "Goldene Henne" die GenossInnen des Stadtverbandes DIE LINKE. Arnstadt zur turnusmäßigen Neuwahl des Stadtvorstandes.

Sabine Berninger, alte und (zum dritten Mal) wiedergewählte Vorsitzende der Arnstädter LINKEN, zog eine positive Bilanz der vergangenen Legislaturperiode. Das Superwahljahr 2009 sei ein ereignis- und arbeitsreiches für den Stadtverband gewesen, "das wir gemeinsam erfolgreich gemeistert haben."
Mit dem Wahlergebnis zur Stadtratswahl im Juni 2009 - bei der DIE LINKE nicht, wie in 2004, als stärkste Stadtratsfraktion hervorgegangen war - ergäben sich mit Blick auf die spätestens in 2012 stattfindende Bürgermeisterwahl neue Herausforderungen: "Wir wollen versuchen, die politische Landschaft der Stadt im Sinne von mehr sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Mitwirkungsmöglichkeiten zu beeinflussen."
Entsprechend beauftragte die Arnstädter LINKE. den neu gewählten Stadtvorstand, "in Kooperation mit der Stadtratsfraktion ein Konzept des Stadtverbandes für die kommenden Jahre vorzulegen. Das Konzept soll Thesen und Handlungsoptionen zur Veränderung der gesellschaftspolitischen Situation in der Stadt Arnstadt sowie strategische Überlegungen zur Entwicklung des Stadtverbandes beinhalten", in den Basisorganisationen des Stadtverbandes diskutiert und von einer im Herbst 2010 einzuberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
"In der Diskussion wurde insbesondere deutlich, dass es wichtig ist, die Politik und Positionen der LINKEN in und für Arnstadt für Interessierte besser zu kommunizieren, da die zugänglichen Medien immer nur eine Seite der Medaille - und nicht einmal die immer sachlich vollständig und richtig - darstellen.", so Sabine Berninger.

Für die kommenden Jahre steht den Arnstädter LINKEN, so die einhellige Meinung, mit dem 2009 beschlossenen Wahlprogramm zur Stadtratswahl ein solides Politikkonzept zur Verfügung, für das es gilt, in- und besonders auch außerhalb des Stadtrates Mehrheiten zu organisieren.

Ganz aktuelle Aufgaben für den neuen Vorstand ist die Initiierung des am 10. Februar 2010 startenden Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik in der Arnstädter Region sowie die Mitarbeit in einem überregionalen Bündnis, das zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus für April 2010 die dritte Auflage des "Mahngangs wider das Vergessen" entlang der Strecke des Todesmarsches von Ohrdruf nach Buchenwald vorbereitet.

Der Stadtvorstand DIE LINKE. Arnstadt trifft sich zu seiner konstituierenden Sitzung am 1. Februar. Neben Berninger als Vorsitzender gehören ihm Rosedore Kutzner, Enrico Brühl, Rolf Büttner, Jens Christoph und Klaus Häßner an.


DIE LINKE. Arnstadt beantragt im Stadtrat aktuelle Stunde zu kommunaler Gemeinschaftsarbeit

Zur Stadtratssitzung am 21.01. beantragt die Linksfraktion im Stadtrat eine "Aktuelle Stunde zur kommunalen Zusammenarbeit zwischen Erfurt, Ichtershausen, Arnstadt und weiteren Gemeinden der Region in Fragen der kommunalen Wirtschaftspolitik". weiterlesen..

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Reaktion auf "DAS LETZTE" vom Samstag

(Dezember 2009) Natürlich haben Sie recht, Herr Becker, wenn Sie schreiben, dass es selbstbewusste Frauen (nicht nur in Ihrem Umfeld) gibt, die auf solchen "sprachlichen Quatsch" keinen Wert legen. Solange aber die ausschließliche Verwendung der maskulinen Form - auch von Frauen - als selbstverständlich erachtet wird und bei einer sprachlichen Korrektur wie der meinen in Bezug auf die vorgeschlagene Erklärung ein Stadtrat (männlich) gönnerhaft bemerkt, man könne ja darunter schreiben, dass die Erklärung auch für Frauen gelte, ist sie für mich kein "Quatsch" und erachte ich sie für nötig.
Und selbstverständlich haben Sie auch recht in Bezug auf die von mir (obwohl bemerkten) nicht korrigierten "Schurken". Wobei Sie mich aber missverstanden haben: Ich sehe die SchurkInnenrolle nicht ausschließlich bei mit Y-Chrosom ausgestatteten Menschen (von "Belastung" zu sprechen - so weit würde ich nicht gehen). Selbstverständlich sind zu solch infamer Hetze wie der gegen Herrn Pein und andere Arnstädter BürgerInnen auch Frauen imstande. Aber ich selbst fühlte mich nicht bemüßigt, auf die gleichberechtigte Erwähnung von Schurkinnen und Schurken hinzuweisen. Und dass es keiner der anwesenden Stadträte tat, dafür sehe ich mich nicht verantwortlich. Vielleicht achten die Stadträte ja zukünftig (möglicherweise sensibilisiert durch Ihren amüsanten Beitrag) auf derartige Feinheiten.

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Kommunalpolitischer Initiativpreis für "unschätzbaren Beitrag Wider das Vergessen"

Am vergangenen Samstag verlieh das Kommunalpolitische Forum Thüringen e.V. im Erfurter Ratssitzungssaal seine jährlichen kommunalpolitischen Initiativpreise.
Zu den Preisträgern gehörte auch die Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e.V., vorgeschlagen vom Stadtvorstand DIE LINKE. Arnstadt.

LINKE.-Stadtvorsitzende Sabine Berninger bezeichnete den Verein in ihrer Laudatio als eine "politisch für die Region sehr wichtige Institution" und stellte dem Auditorium den Werdegang des 2001 gegründeten Jonastalvereins vor, vom 2004 in Wölfis eröffneten Dokumentationszentrum über die erste Vereinszeitung "Geheimnis Jonastal", die Entwicklung des Geschichts- und Naturlehrpfades, welcher seit August 2005 öffentlich zugänglich ist bis hin zur im April 2004 anlässlich des 64. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus nach über 1-jähriger Bauzeit feierlich eingeweihten ständigen Sonderausstellung KZ S III Ohrdruf im neuen Domizil des Dokumentationszentrums auf dem Gelände des Lokschuppens.

Die Laudatio finden Sie hier...

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Informationen aus dem Thüringer Landtag am Polit.Tisch

Bei einem "Landtagsgeplauder am Polit.Tisch" wird die LINKE-Landtagsabgeordnete Sabine Berninger am kommenden Dienstag, dem 15. Dezember, ab 18 Uhr im LinXX.Treff in der Zimmerstraße 6 über die Tagesordnung der Plenarsitzung am Donnerstag und Freitag sowie die parlamentarischen Initiativen der Linksfraktion informieren.

Die Abgeordnete will Interessierte mit der Polit.Tisch-Reihe mehr in die Debatten des Landtages einbeziehen. Aus ihrer Sicht kommt die so genannte Politikverdrossenheit "auch daher, dass sich die Bürgerinnen und Bürger nicht informiert und einbezogen fühlen."

Dienstag, 15.12.2009, 18 Uhr,
Polit.Tisch im LinXX.Treff: "Landtagsgeplauder"
(Zimmerstraße 6, Arnstadt).

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Abgeordnetenbüro Berninger startet in die neue Legislaturperiode

In der vergangenen Woche wurde Landtagsabgeordnete Berninger von ihrer Fraktion als Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik bestätigt, sie wird künftig im Innenausschuss sowie im Petitionsausschuss des Thüringer Landtages arbeiten.
Gerade durch die Arbeit im Petitionsausschuss erhofft sich Berninger auch Impulse für die Wahlkreisarbeit im nördlichen Ilm-Kreis.

Mit einer verbesserten Internetpräsenz, bis Ende des Jahres neu gestalteten Büroräumen und einer aktiveren Wahlkreispolitik wollen Landtagsabgeordnete Sabine Berninger und ihr Wahlkreismitarbeiter Thomas Schneider in die Arbeit im Wahlkreis starten.

"Ich möchte unsere Informationspolitik für die Menschen im nördlichen Ilm-Kreis verbessern, regelmäßig Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im Wahlkreis besuchen und - sobald die Witterung es wieder erlaubt - monatlich mit Infoständen über Aktuelles aus dem Thüringer Landtag informieren.", so Berninger.
Auch die bisherigen Informationsmöglichkeiten will Berninger weiter ("und regelmäßiger") nutzen, so wird die Abgeordnete immer vor Landtagssitzungen mit ihrem "Landtagsgeplauder" am Polit.Tisch über thematische Schwerpunkte der Plenarsitzungen informieren (nächste Termine: 17.11.09 und 15.12.09, jeweils 18 Uhr im LinXX.Treff in der Zimmerstraße 6). Der 2SEITEN-Newsletter soll auch weiterhin vierteljährlich erscheinen, "bei Bedarf bzw. entsprechender Nachfrage könnte auch ein monatlicher Newsletter daraus werden". Immer montags wird die Internetpräsentation der Abgeordneten auf www.sabineberninger.de aktualisiert.
"Hilfreich wäre, öfter Rückmeldungen - Kritik und Anregungen - zur Wahlkreisarbeit zu bekommen.", wünscht sich die Abgeordnete mehr feedback. "Deshalb möchte ich alle Interessierten einladen, entweder im Wahlkreisbüro (wochentags von 10 bis 16 Uhr, gerne auch nach Terminvereinbarung unter 03628 / 660 624) in der Zimmerstraße 6 in Arnstadt oder auf meiner Homepage vorbeizuschauen. Hier steht auch die 15. Ausgabe des 2SEITEN-Newsletter zum download bereit."v